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Fast vor 25 Jahren wurde die Idee geboren eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel zu gründen, in den Kindern und Jugendlichen die Liebe zur Natur zu wecken und zu entwickeln. Da die "Geburtshelfer" Jäger waren, sollten die AG-Mitglieder verständlicherweise auch das Jagdhornblasen lernen. Trotz eines qualifizierten Leiters war es den Tauchaer Jägern bis zu diesen Zeitpunkt nicht gelungen, aus ihren Reihen eine auftrittsfähige Bläsergruppe ins Leben zu rufen. Würde es etwa mit den Kindern und Jugendlichen klappen? Die Tauchaer Geschwister-Scholl-Schule bot damals gute Voraussetzungen. Zwei Lehrer aus dem Kollegium, ein Biologie- und ein Musiklehrer, stellten sich dieser Aufgabe. Schon nach 1 1/2 Jahren nahmen wir am Bezirksvergleich der Jagdhornbläser teil und waren überrascht wie positiv unsere Leistungen bewertet wurden. Ein weiterer Glücksfall war, dass im Bezirk Leipzig mit der Gruppe Doberschütz/Wöllnau eine Bläsergruppe bestand, die zu den Spitzengruppen der damaligen DDR gehörte. Als wir sie hörten, war uns klar: So wollten wir das Horn auch beherrschen... Und wir schafften es! Eltern und Schüler wurden auf die Bläser aufmerksam. So versuchten sich immer mehr interessierte und begabte Schüler an dieser schönen Tradition. Schließlich übten 49 Schüler
täglich 1 Stunde gleich nach dem Unterricht.
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Mit dem Erfolgen wuchs die Motivation sowie auch Eifer und Fleiß. Einige begeisterterten sich für das Waldhorn, sodass wir neben Fürst-Pless und Ventiljagdhörnern bald ein Waldhorn-Doppelquartett in unseren Reihen hatten, die dem musikalischen Klang eine ganz besondere Note verliehen. Obwohl die zunehmenden musikalischen Erfolge das Blasen immer mehr in den Vordergrund rückten, wurde auch die andere Zielsetzung der Arbeitsgemeinschaft "Junge Heger und Bläser" nicht vernachlässigt. Aufgrund ihrer bläserischen Leistungen, durften die neun "Bläser der ersten Stunde" schon mit 18 Jahren die Jagdprüfung ablegen und waren somit die jüngsten Jäger der DDR. Der Spaß am Musizieren weckte auch gleichzeitig die Neugier auf Neues. So probierten sich erstmals 1983 einige Bläser am trationellen Parforcehorn. Mit sehr viel Ausdauer sowie großem Fleiß und nicht ohne Schwierigkeiten, arbeiteten wir daran, eines der anspruchvollsten Blasinstrumente zu bezwingen und zu beherrschen. Bereits nach 3 Jahren erhielten wir die Bestätigung und die Belohnung für unsere Ausdauer. Bei den DDR Meisterschaften 1986 belegten wir in der Kategorie Parforcehorn den 1.Platz. Dieser Erfolg war Grund genug von da an den Schwerpunkt der bläserischen Arbeit auf dieses Instrument zu legen.
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